Adventbesinnung

von MS Haiming
08. Dezember 2021
Besinnung

Frau Thurner hat mit den Schülerinnen und Schülern den Eingangsbereich der Schule in einen Ort des Innehaltens verwandelt, der in den vier Adventwochen einlädt sich auf die Spuren der Weihnachtsgeschichte zu begeben. Hierzu gestaltet jede Klasse eine Holzkiste mit einer entsprechenden Szene. In der Früh findet dann in der 1. Stunde gemeinsam die Adventbesinnung statt.

Am Beginn der vorweihnachtlichen Besinnung steht die Begegnung zweier Frauen - Maria und Elisabeth - und die Verkündigung des Herrn durch den Erzengel Gabriel. Zu diesen Erzählungen haben die beiden ersten Klassen ihre Holzkisten gestaltet und die Adventsbesinnung gefeiert.

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Die zweiten Klassen stellten in ihren Holzkisten Josef und Maria auf dem beschwerlichen Weg nach Bethlehem dar und die vergebliche Herbergssuche. Joseph und Maria waren nicht die Einzigen, die unterwegs waren. Die Einschreibung in Judäa war von Kaiser Augustus angeordnet worden und so mussten die Menschen an ihren Geburtsort reisen, um sich dort eintragen zu lassen.

"In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft".

Die 3b Klasse gestaltete ihre Holzkisten mit den Hirten auf dem Feld und der Verkündigung durch den Engel des Herrn. Den Hirten wurde in jener Nacht als erste die frohe Botschaft verkündet:

„In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“

Die frohe Botschaft erreicht nicht die Mächtigen, sondern eine Randgruppe. Und die Hirten machen sich auf den Weg. An ihnen wird sichtbar, dass mit der Geburt des Kindes in Bethlehem eine neue Zeit beginnt.

Die Krippe in Bethlehem stellte die 3a Klasse in ihrer Holzkiste dar. Gottes Sohn kommt in die Welt und ein armseliger Stall ist der Geburtsort.

"Als die Engel die Hirten verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Bethlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippte lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war".

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